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Christoph Ortner
08. May 2026 · 1 Min. Lesezeit · 19 Aufrufe
Russland hatte für die Feiern zum Tag des Sieges der Sowjetunion über den Faschismus 1945 einseitig eine Waffenruhe erklärt, die Donnerstagmitternacht (23.00 Uhr MESZ) in Kraft trat und bis Samstag gelten soll. Am Freitag teilte Moskau mit, in den frühen Morgenstunden seien über Russland 264 ukrainische Drohnen abgeschossen worden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte wiederum, russische Truppen hätten in der Nacht ukrainische Stellungen angegriffen. Diese Angriffe zeigten, dass Moskau „nicht einmal ansatzweise den Versuch einer Feuerpause an der Front unternommen“ habe. „Alles deutet darauf hin, dass es von der russischen Seite nicht einmal zum Schein einen Versuch gab, das Feuer an den Fronten einzustellen“, schrieb er auf Telegram.
Kiew erklärt „Strafmaßnahmen mit großer Reichweite“
Russland habe bis Freitagfrüh mehr als 850 Drohnen eingesetzt, mehr als 140-mal ukrainische Positionen beschossen und ein Dutzend Vorstöße an der Front unternommen. Kiew werde spiegelbildlich antworten, so Selenskyj. Am Donnerstag hatte er indirekt mit Angriffen auf die russische Siegesparade gedroht.